Ein Faltpavillon ist die schnelle Lösung für Sommerfest, Flohmarkt und Gartenparty: Er steht meist zu zweit in wenigen Minuten. Der gängige Pavillon mit 3 mal 3 Metern bietet Platz für eine Bierzeltgarnitur oder einen Stehtisch mit einer Handvoll Gäste. Für größere Runden reihst du mehrere Pavillons aneinander.
Worauf du beim Kauf achtest
Entscheidend sind Gestänge und Dach. Ein Gestänge aus Stahl hält mehr aus, Aluminium ist leichter zu tragen. Prüfe die Wandstärke der Profile und die Scherengitter: Sie sollen sich leicht öffnen lassen und fest einrasten. Beim Dach hilft der Hinweis „wasserdicht laut Hersteller“. Das ist eine Herstellerangabe, auf Dauerregen solltest du dich nicht verlassen, bei Sturm erst recht nicht.
Sobald Angebote mit Seitenteilen im Vergleich stehen, kannst du danach filtern. Seitenteile bringen Windschutz und etwas Privatsphäre. Ein Pavillon mit allen vier Wänden wirkt allerdings wie ein Segel, das bei Wind viel Kraft aufnimmt. Nimm die Wände dann lieber ab.
Größen und Faustregeln
Die Grundfläche steht in den Produktangaben. Als Faustregel brauchst du für einen Stehempfang etwa 1 Quadratmeter pro Person, für Sitzplätze 1,5 bis 2 Quadratmeter. Ein 3 mal 3 Meter großer Pavillon deckt also vier bis fünf sitzende Gäste. Wer 20 Gäste im Trockenen sitzen lassen will, braucht mehrere Pavillons oder lieber ein Partyzelt.
Sicherheit und Lagerung
Faltpavillons werden bei Wind schnell zu Segelfliegern. Sichere jedes Bein mit Heringen oder Gewichten, als Faustregel mit mehreren Kilogramm pro Fuß, und baue bei Sturm ab. Wer Gewichte nutzt, achtet darauf, dass niemand darüber stolpert.
Nach dem Abbau muss der Pavillon trocken werden, sonst stockt das Dach. Zusammengeklappt und in der Tasche lagert er platzsparend im Keller oder in der Garage.