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Kompostierbar heißt: Ein Material wird unter festgelegten Bedingungen in Wasser, Kohlendioxid und Biomasse abgebaut. Meist sind damit die Bedingungen einer industriellen Kompostieranlage gemeint, mit Wärme und Feuchtigkeit. Auf dem heimischen Komposthaufen verläuft der Abbau oft langsamer.
Kompostierbar und biologisch abbaubar
Beide Begriffe klingen ähnlich, bedeuten aber nicht dasselbe. „Biologisch abbaubar“ sagt nur, dass Mikroorganismen ein Material irgendwann zersetzen. Es sagt nicht, wie schnell und wo. „Kompostierbar“ ist enger gefasst und bezieht sich meist auf eine Prüfnorm mit Zeitvorgabe. Achte deshalb auf eine Normangabe oder ein Prüfzeichen auf der Verpackung.
Bei Partygeschirr
Bei Tellern, Bechern und Besteck findest du Zuckerrohr, Palmblatt, Maisstärke und beschichtete Pappe. Die Beschichtung entscheidet. Pappbecher mit Kunststoffinnenseite sind oft nicht kompostierbar. Was genau gilt, steht in den Produktangaben.
Entsorgung in der Praxis
- Ob kompostierbares Geschirr in die Biotonne darf, entscheidet deine Gemeinde. Frage dort nach. Die Regeln sind örtlich verschieden.
- Speisereste sind bei Einweggeschirr kein Problem für die Kompostierung, Kunststoffreste im Biomüll aber schon.
- Im Zweifel gehört das Geschirr in den Restmüll.
Was du beachten solltest
Ein Etikett wie „umweltfreundlich“ ist keine Norm. Frage nach dem Prüfsiegel, und verlass dich nicht auf ein Bild von einem Blatt. Mehrweggeschirr ist meist die ressourcensparendere Wahl, wenn du es spülen kannst. Mehr dazu unter Einweggeschirr und Palmblattgeschirr.